Alfred Sauter und Dr. Hans Reichhart: „Ehrenamt bereits in jungen Jahren fördern. Bayern lebt vom Miteinander und Füreinander“

31.08.2017
© pixabay.com
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Günzburg/München(kr). Im Freistaat Bayern gibt es erfreulich viele junge Menschen, die sich sehr in Vereinen und Verbänden engagieren. „Damit dies auch so bleibt, haben wir im Landtag zahlreiche Weichenstellungen vorgenommen, um das ehrenamtliche Engagement von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Dies wollen wir auch weiterhin fortsetzen“, so die beiden heimischen Landtagsabgeordneten Alfred Sauter und Dr. Hans Reichhart (beide CSU), die sich stetig für die Förderung des Ehrenamts einsetzen

Zusammen mit der gesamten CSU-Landtagsfraktion haben Alfred Sauter und Dr. Hans Reichhart erst im Frühjahr das Gesetz zur Freistellung von Arbeitnehmern für Zwecke der Jugendarbeit verbessert. „Arbeitnehmer können seit der Gesetzesänderung leichter und flexibler für ihre Jugendleitertätigkeit freigestellt werden. Damit unterstützt der Freistaat die Arbeit mit Jugendlichen“, erklärt Alfred Sauter. „Mit der Gesetzesänderung haben wir auf neue Gegebenheiten im ehrenamtlichen Bereich und im Arbeitsleben reagiert. Daher haben wir die Freistellungsmöglichkeiten flexibilisiert und der Freistellungsanspruch wird nun nicht mehr nach Tagen, sondern nach Veranstaltungen bemessen“, erklärt Dr. Reichhart.
 
Nach der bisherigen Rechtslage konnte ein Arbeitnehmer zum Zwecke der Jugend-arbeit für höchstens 15 Arbeitstage und für nicht mehr als vier Veranstaltungen im Jahr Freistellung verlangen. Nun können sich die Freistellungen auf zwölf Veranstaltungen verteilen. Der denkbare Gesamtumfang der Freistellung je Arbeitnehmer wurde durch das Gesetz nicht erhöht.
Durch das neue Gesetz erhalten Arbeitnehmer und Jugendorganisationen zudem Organisations- und Planungssicherheit, weil eine so genannte Genehmigungsfiktion geschaffen wurde. Das heißt, ein Freistellungsantrag soll als bewilligt gelten, wenn ihn der Arbeitgeber nicht gegenüber dem Antragsteller spätestens zwei Wochen vor Beginn des Freistellungszeitraums begründet ablehnt.
 
Darüber hinaus haben die beiden Abgeordneten mit der Änderung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes Ende Juni die Einführung von Kinderfeuerwehren mit auf den Weg gebracht. „Um das Einsatzkräftepotenzial für die Feuerwehren vor Ort zu sichern, ist es wichtig, dass bereits junge Kinder an die öffentliche Einrichtung Feuerwehr herangeführt werden können. Den Gemeinden wurde daher die Möglichkeit eröffnet, auf freiwilliger Basis selbst die Nachwuchsarbeit ihrer Feuerwehr erheblich zu stärken und Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr in Form einer Kinderfeuerwehr an diese wichtige Aufgabe heranzuführen“, erklärt Sauter.
 
„Darüber hinaus haben wir dazu beigetragen, dass die Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements von jungen Menschen verbessert wird. So erhält jeder Inhaber der so genannten „Juleica“, der Jugendleiter-Card, auch die Bayerische Ehrenamtskarte, die ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für besonderes bürgerschaftliches Engagement ist“, so Dr. Hans Reichhart.
 
Überall, wo der Freistaat Bayern handeln könne, werde er das Ziel verfolgen, Werte wie Gemeinsinn, Kameradschaft und Zusammenhalt zu fördern, betonen Sauter und Dr. Reichhart. 
 
„Bayern kann auf ein erfreulich starkes Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger blicken“, freut sich Alfred Sauter. Das bürgerschaftliche Engagement in Bayern hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. 47 Prozent aller Menschen betätigen sich ehrenamtlich, wie der Deutsche Freiwilligensurvey 2014 ergab. Der Vergleichswert lag 2009 noch bei 36 Prozent.“ „Damit dies auch so bleibt, ist es wichtig, die Menschen schon in jungen Jahren an das Ehrenamt heranzuführen und ihr Engagement zu fördern, denn unsere Gesellschaft lebt gerade von den Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht“, so Alfred Sauter abschließend.