Geförderter Wohnungsbau

26.06.2015

Durch die Fördermittel soll der Bau (Neubau, Gebäudeerweiterung) sowie der Erst- und Zweiterwerb von Einfamilienhäusern, Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen unterstützt werden, die von den jeweiligen Bauherren selbst bewohnt werden.

Der Freistaat Bayern legt für die Bewilligung der Förderung mehrere Kriterien zugrunde. So spielt neben dem Einkommen des Bauherrn auch die Größe des Bauvorhabens eine entscheidende Rolle für die zu gewährende Unterstützung.

Die Größe des Bauvorhabens bemisst sich dabei nach der Personenzahl der künftigen Bewohner. Geht man von einer „Durchschnittsfamilie“ mit zwei Kindern, also von vier Personen, aus, werden als Richtwert ca. 130 Quadratmeter benötigte Wohnfläche angenommen. Die angemessene Grundstücksgröße beim Bau (nicht beim Erst- und Zweiterwerb) von Eigenheimen ist in Anlehnung an die Gebietskategorien des Landesentwicklungsprogramms zu beurteilen. Orientierungswerte für die angemessene Grundstücksgröße sind in Verdichtungsräumen 400 Quadratmetern, im ländlichen Raum 600 Quadratmeter. Baukosten und Kaufpreise müssen unter Berücksichtigung des energetischen Standards nach den Gegebenheiten des örtlichen Wohnungsmarkts angemessen und wirtschaftlich sein.

Als weiteres Kriterium ist die finanzielle Belastung des Bauherrn durch sein geplantes Bauvorhaben heranzuziehen. Die Wohnungsbauförderung wird vor allem solchen Bauherren gewährt, die selbst nur schwer in der Lage wären, die finanzielle Belastung für ein Baudarlehen zu schultern und dadurch eine nicht mehr zumutbare Belastung für die gesamte Familie auf sich nehmen müssten. Bauherren, die über ausreichend Eigenkapital oder ein überdurchschnittlich hohes Einkommen verfügen, werden folglich von der Förderung nicht bedacht.

Übersicht über die Wohnraumförderung von 2008 bis 2014

(Quelle Daten: LRA Günzburg, Darstellung: Landtagsbüro, Stand: Juni 2015)

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