Klinik Krumbach: 1,09 Mio. Euro für den Neubau der OP-Abteilung und der Zentralsterilisation in 2018

25.05.2018
Bild: pixabay
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Rund 1,09 Mio. Euro stehen für den Neubau der OP-Abteilungen und der Zentralsterilisation im Krumbacher Kreiskrankenhaus schon in diesem Jahr zur Verfügung. Insgesamt bewilligt die Staatsregierung ein Fördervolumen von 6,43 Mio. Euro, das teilten die Landtagsabgeordneten Alfred Sauter und Dr. Hans Reichhart am Donnerstag mit. 

„Das Klinikum Krumbach ist weiterhin äußerst gefragt, rund 9000 Patienten behandelte der Klinikum 2017. Der zügige Aus-, Um- und Neubau ist von entscheidender Bedeutung“, sagt Alfred Sauter. Die flächendeckende und heimatnahe Gesundheitsversorgung im südlichen Landkreis ist ein Kernanliegen des CSU-Politikers. „Mit dem Ausbau der Klinik Krumbach wird unsere Versorgungsqualität nachhaltig gesichert“, sagt Sauter. „davon profitieren die Patienten genauso wie die Mitarbeiter, Pfleger und Ärzte der Krumbacher Klinik.“

Im Nachtragshaushalt 2018 wurden die Fördermittel für den Krankenhausausbau erhöht. Für Krumbach hat sich der aus Jettingen-Scheppach stammende Finanzstaatssekretär Dr. Hans Reichhart intensiv eingesetzt. „Erhalt und Sicherung einer leistungsfähigen Krankenhausversorgung ist eine Schwerpunktaufgabe bayerischer Investitionspolitik“, sagt Reichhart. Bayernweit stehen im aktuellen Jahr 373 Millionen Euro für 108 Krankenhausbauvorhaben bereit. Grundlage für dieses hohe Fördervolumen ist die Erhöhung des Krankenhausförderetats um 140 Millionen Euro auf insgesamt 643 Millionen Euro. Die vorgezogene Mittelbereitstellung entlastet die Krankenhausträger von Vorfinanzierungskosten. Reichhart: "Die Umsetzung der Bauvorhaben wird weiter beschleunigt. Das ist ein positives Signal für den Erhalt unserer qualitativ hochwertigen stationären medizinischen Versorgung in den ländlichen Regionen."

 

„Das Klinikum Krumbach ist für den südlichen Landkreis von großer Bedeutung“, sagt Alfred Sauter. „Mit rund 410  Mitarbeitern ist die Klinik einer der wichtigsten Arbeitgeber im Landkreis Günzburg.“ Über 9000 Patienten behandelte das Klinikum Krumbach 2017 – das ist eine Steigerung von 7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2015. „Die heimatnahe, qualitative und flächendeckende Versorgung ist ein Standortvorteil unseres Landkreises“, sagt Sauter, „sie sichert die Attraktivität des Landkreises, gerade auch für junge Familien.“ Die Zahl der Geburten am Klinikum Krumbach stieg im Jahr 2017 im Vergleich zum Jahr 2015 um über 30 Prozent. Insgesamt erblickten 411 Kinder in Krumbach das Licht der Welt. 

 

In das Klinikum Krumbach sind in den letzten 10 Jahren insgesamt 22,1 Mio. Euro investiert worden, die Förderung durch den Freistaat betrug davon 17,4 Mio. Euro. Für den Bauabschnitt 3 des Klinikums investierte Bayern 10,7 Mio. Euro, für den Bauabschnitt 4 im Jahr 2004 rund 2,1 Mio. Euro. Um die Intensivstation in Krumbach auf den aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik zu bringen, wendete der Freistaat für die Intensivstation und Endoskopie in Krumbach 2016 rund 4,1 Mio. Euro auf. Insgesamt sind in die Kliniken im Landkreis Günzburg im 10-Jahres-Zeitraum 66 Mio. Euro geflossen.