Asyl und Flüchtlinge

Bayern steht für eine humane Asylsozialpolitik mit großem Verantwortungsbewusstsein. Dabei stellt der Zugang von Asylbewerbern eine große Herausforderung dar. Die Zahl der Asylanträge in Deutschland stieg von 202.834 im Jahr 2014 über 476.649 im Jahr 2015 auf 745.545 in 2016. Im Jahr 2017 wurden 222.683 Anträge auf Asyl gestellt. 

18,2 Mio. Euro mehr Fördermittel für die bayerische Feuerwehr

Die Feuerwehrleute in Bayern bewältigen rein rechnerisch alle zweieinhalb Minuten einen Einsatz. Zur Unterstützung ihrer Arbeit stockte der Freistaat Bayern die Fördermittel im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 54 Prozent auf rund 52 Mio. Euro auf.

Schlüsselzuweisungen für das Jahr 2018: 36,4 Millionen Euro für Landkreis und Gemeinden

Günzburg/München(js) 36,4 Millionen Euro werden dieses Jahr im Rahmen der Schlüsselzuweisungen in den Landkreis Günzburg fließen. Der Landkreis selbst erhält davon über 17,9 Millionen Euro, an die kreisangehörigen Städte und Gemeinden gehen zusammengerechnet gut 18,5 Millionen Euro. „Mit diesen Geldern können vor Ort auch wichtige Projekte vorangetrieben werden, die den Bürgerinnen und Bürger unmittelbar nutzen“, freuen sich die heimischen Landtagsabgeordneten Alfred Sauter und Dr. Hans Reichhart (beide CSU).

Flüchtlinge im Landkreis Günzburg

Die Grafik zeigt, wie viele Flüchtlinge an den jeweiligen Orten untergebracht sind. In der Tabelle wird diese Zahl nach den einzelnen Unterkunftsarten aufgeschlüsselt. Im Landkreis Günzburg gibt es 333 „Fehlbeleger“, d.h. Flüchtlinge mit Bleiberecht, die keine eigene Wohnung finden.

Die Situation im Landkreis Günzburg

Der Landkreis Günzburg ist wie jeder Landkreis in Deutschland entsprechend den Verteilungsregelungen verpflichtet, Asylbewerber aufzunehmen und unterzubringen. Das Landratsamt Günzburg verfügt über eine Koordinationsstelle für ehrenamtliches Engagement für Asylsuchende. Diese berät zu Fragen rund um die ehrenamtliche Tätigkeit in diesem Bereich. Die Kontaktdaten sowie weitere Informationen stehen auf der Homepage des Landratsamtes Günzburg zur Verfügung.

Flüchtlingsrecht in Deutschland

Das Flüchtlingsrecht steht durch die aktuellen Herausforderungen im Zentrum der öffentlichen Diskussion. Die folgenden Übersichten bieten einen Überblick über die Grundlagen des deutschen Flüchtlingsrechts. Grundsätzlich existieren in Deutschland drei unterschiedliche Grundlagen, die ein Bleiberecht für Flüchtlinge ermöglichen. Dabei handelt es sich um das Grundrecht auf Asyl nach Art. 16a Absatz 1 Grundgesetz, die Anerkennung als Flüchtling nach der Genfer Flüchtlingskonvention sowie den sogenannten Subsidiären Schutz.

Flüchtlingssituation in Zahlen

Aktuelle Zahlen zur Lage im Landkreis Günzburg finden Sie hier. Die Lage für das Land Bayern und die Bundesrepublik Deutschland stellt das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration auf der Homepage detailliert und in Grafiken dar. Des Weiteren veröffentlicht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge monatlich einen aktuellen Bericht zur Lage in Deutschland. Auf europäischer Ebene stellt das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) eine interaktive Karte zur Verfügung. Zur globalen Flüchtlingslage veröffentlicht das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) halbjährlich einen umfassenden und sehr detaillierten Bericht in englischer Sprache. Diese Berichte sind auf der Homepage des UNHCR abrufbar.

Stichwortverzeichnis

Im Stichwortverzeichnis werden folgende Begriffe näher erläutert:

Ablehnung - Abschiebung - Abschiebungsverbot - Anerkannter Flüchtling - Anerkennung - Anhörung - Arbeitsmigration - Asyl - Asylantrag - Asylberechtigter - Asylbewerber - Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) vom 05.08.1997, BGBl. I S.1997 - Asylgesetz (AsylG) - Asylrecht - Asylsozialpolitik - Asylverfahren - Asylverfahrensgesetz (AsylVerfG) - Aufenthaltserlaubnis - Aufenthaltsgesetz (AufenthG) vom 30.07.2004, BGBl. I S.1950 - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Bürgerkriegsflüchtlinge - Dublin III Verordnung - Dublin-Verfahren - Duldung - Erstantrag - EU-Richtlinie 2011/95/EU - Eurostat - Familienasyl - Familiennachzug - Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen - Folgeantrag - Genfer Flüchtlingskonvention - Herkunftsland - Integration - International Schutzsuchende - Konvention über die Rechtsstellung von Flüchtlingen - Niederlassungserlaubnis - Sichere Drittstaaten - Sichere Herkunftsstaaten - Subsidiär Schutzberechtigter - Subsidiärer Schutz - UNHCR

Integrierte Leitstelle Donau-Iller Krumbach/Schwaben

Am 12. Februar 1976, also vor rund 37 Jahren, wurde die Rettungsleitstelle in Krumbach durch den damaligen Staatsminister Dr. Bruno Merk in Betrieb genommen. Seitdem hat das Bayerische Rote Kreuz die Prozesse im Rettungsdienst und Katastrophenschutz bis zur Einrichtung der Integrierten Leitstelle entscheidend mitgeprägt.