Vierte Wettbewerbsrunde „Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen“

30.07.2022

Ab sofort können sich interessierte Gemeindeverbünde mit einem kurzen Bewerbungskonzept im Rahmen der vierten Antragsrunde für den Wettbewerb „Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen“ bewerben. Dies teilt der heimische Landtagsabgeordnete Alfred Sauter mit.

Die Öko-Modellregionen sind Teil des Landesprogramms „BioRegio 2030“, mit dem der Ökolandbau im Freistaat Bayern vorangebracht werden soll. Ziel ist es, bis zum Jahr 2030 auf 30 % der Landwirtschaftsfläche in Bayern Ökolandbau zu betreiben.

Im Rahmen von BioRegio 2030 wurden in drei Wettbewerbsrunden bereits 27„Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen“ ins Leben gerufen. Diese über ganz Bayern verteilten Regionen leisten eine hervorragende Arbeit, so dass von verschiedenen Seiten der ausdrückliche Wunsch nach einem neuen Wettbewerb an das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten herangetragen worden ist.

„Mit dieser vierten Wettbewerbsrunde erhalten Gemeindeverbünde in Bayern eine weitere Chance, zukunftsfähige Projekte zur Entwicklung des ökologischen Landbaus in ihren Kommunen umzusetzen. Hierzu wird eine professionelle Prozessbegleitung gefördert, die die Umsetzung von Projekten aus den Bereichen Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von Bio-Lebensmitteln sowie die diesbezügliche Information und Bewusstseinsbildung unterstützt“, so Alfred Sauter.

Ziel des Wettbewerbs "Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen" ist die Aktivierung des unternehmerischen Potentials der Regionen zur Stärkung des ökologischen Landbaus entlang der Wertschöpfungsketten sowie die Förderung von gemeinschaftlichem, eigenverantwortlichem und zukunftsorientiertem Handeln.

Für die Bewerbung als Öko-Modellregion schließen sich interessierte Kommunen als Gemeindeverbünde zusammen. Öko-Modellregionen können aus Gemeinden bestehen, die innerhalb eines Landkreises liegen oder unterschiedlichen Landkreisen angehören. Die Verbünde sollen dabei die Größe eines Landkreises nicht überschreiten, mindestens vier Kommunen umfassen und ein räumlich zusammenhängendes Gebiet abdecken.

Die Gemeindeverbünde können sich bis zum 15. Dezember 2022 mit einem Kurzkonzept bewerben, das aus der Zusammenschau von wichtigen Themen und Akteuren die Entwicklungs- und Projektansätze zur Förderung des ökologischen Landbaus in der Region sowie des Einsatzes regionaler Öko-Lebensmittel beschreibt. Das Bewerbungskonzept soll Handlungsfelder und Maßnahmen darstellen sowie bereits möglichst konkrete Projektideen enthalten und erste Akteure identifizieren.

Eine Jury wird die Regionen auf der Grundlage der vorgelegten Bewerbungskonzepte auswählen. Die Umsetzung der Konzepte in den ausgewählten Regionen wird über die zuständigen Ämter für Ländliche Entwicklung mit Mitteln aus dem Landesprogramm „BioRegio 2030“ mindestens zwei Jahre lang mit 75 % unterstützt, (bei einer Förderhöchstgrenze von 150.000 Euro für zwei Jahre). 

Weitere Informationen zum Wettbewerb sind im Internet unter www.stmelf.bayern.de/landwirtschaft/oekolandbau/304916/index.php zu finden.

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