Abschied und Aufbruch: Halbzeit der Bauarbeiten im Bayerischen Schulmuseum Ichenhausen

08.05.2018

350 qm Parkett sind geschliffen, 2.000 qm Wände frisch gestrichen, 400 laufende Meter Kabel neu verlegt: Zur Renovierungs-Halbzeit besichtigt die Generaldirektorin des Bayerischen Nationalmuseums, Dr. Renate Eikelmann, das Bayerische Schulmuseum Ichenhausen

Es wird gehämmert, gestrichen und geschliffen – die Bauarbeiten im Schulmuseum Ichenhausen sind in vollem Gange. Im Januar rückten die Handwerker an, bereits zum September 2018 soll das Ichenhausener Museum in neuem Glanz erstrahlen. „Es geht voran, wir sind im Zeitplan“, sagt der erste Bürgermeister Ichenhausens, Robert Strobel, „im Spätsommer wird das Bayerische Schulmuseum mit neuer Dauerausstellung wieder ein Aushängeschild und Anziehungspunkt für Ichenhausen sein.“ Zur Halbzeit der Renovierungsarbeiten besichtigt die Generaldirektorin des Bayerischen Nationalmuseums, Dr. Renate Eikelmann am kommenden Mittwoch, 9. Mai 2018 die Baustelle.   

Das Schulmuseum ist eine von neun offiziellen Zweigstellen des bayerischen Nationalmuseums. Frau Dr. Eikelmann liegt es besonders am Herzen. „Das Schulmuseum gibt Einblicke in die Geschichte des Lernens und Lehrens, was die Grundlage für unsere kulturelle Bildung darstellt“, sagt Eikelmann. „Damit ist das Schulmuseum ein wichtiges Fundament für das Verständnis unserer Museen.“
Für Frau Dr. Eikelmann wird der Besuch in Ichenhausen ihr letzter sein, im Sommer tritt sie ihren Ruhestand an. Die Generaldirektorin begleitete das Schulmuseum mit besonderem Augenmerk. In den vergangenen Jahren baute das Bayerische Nationalmuseum die Zusammenarbeit mit der Stadt Ichenhausen konsequent aus. Seit der Eröffnung der kleinen Lernwelt im Juli 2015 konnten die Besucherzahlen signifikant gesteigert werden. „Mit der neuen Gestaltung wird das Schulmuseum umso mehr ein Anziehungspunkt für alle Generationen sein“, sagt Eikelmann. „Für die Zukunft wünsche ich dem Museum, dass die kulturelle Bedeutung gewürdigt wird und es sich als ein Zentrum vielseitiger Begegnungen etabliert.“ Mit Vorfreude blickt sie auf ihren Abschiedsbesuch am Mittwoch, mit Neugier auf den Baufortschritt.

Denn die Baubilanz zur Halbzeit kann sich sehen lassen. 350 Quadratmeter Parkett sind abgeschliffen, 2000 Quadratmeter Wände sind seit April frisch gestrichen, 400 laufende Meter Kabel neu verlegt.  „Die Mühen um die Haushaltsverhandlungen haben sich gelohnt“, sagt Alfred Sauter. Die reinen Baukosten der verschiedenen Baugewerke belaufen sich auf 100.000 Euro. Im Zug der Umbauarbeiten wird das Bayerische Schulmuseum auch mit einer neuen Dauerausstellung aufgewertet. Dafür wendet das Bayerische Nationalmuseum und Kultusministerium 470.000 Euro auf, der Freistaat Bayern 50.000 Euro, der Bezirk, der Landkreis und die Stadt Ichenhausen weitere 30.000 Euro. „Das Schulmuseum Ichenhausen hat für unsere Region einen hohen Stellenwert“, sagt Finanz-Staatssekretär Dr. Hans Reichhart.

Teilen Sie diese Meldung