Museen im Landkreis Günzburg

06.08.2015

Vom Ikonenmuseum im Schloss Autenried bis zum Webereimuseum in Ziemetshausen. Der Landkreis Günzburg hat eine beachtliche Museumslandschaft zu bieten, die Einblicke in ganz unterschiedliche Lebensbereiche gewährt. Auch der tatkräftigen Unterstützung des Landtagsabgeordneten Alfred Sauter ist es zu verdanken, dass der Landkreis auf eine so vielfältige Museumslandschaft blicken kann.

Ikonenmuseum im Schloss Autenried

Das Ikonenmuseum im Autenrieder Schloss ist das größte Museum für ostkirchliche Kunst außerhalb der slawischen Länder und Griechenlands. In einer Dauerausstellung werden unter anderem rund 2.000 Ikonen, Goldschmiede- und Elfenbeinarbeiten, Bronzegüsse, Holzschnitzereien sowie kirchliche Gewänder gezeigt. Im Sommer werden von der Zweigstelle des Ikonenmuseums in Hofberg Ikonenmalkurse und Wochenendseminare angeboten.

Weitere Informationen unter:

www.meinehp.com/ikonenmuseum
www.meinehp.com/ikonenmuseum


Brauereimuseum Autenried

Das Brauereimuseum Autenried wurde unter dem historischen Dachstuhl des Brauereigasthofs im ehemaligen „Niederen Schloss“ errichtet. Historische Exponate vermitteln in beeindruckender Art und Weise, wie noch vor nicht allzu langer Zeit in Schwaben aus Hopfen, Malz und Wasser Bier gebraut worden ist. Der Aufbau des Autenrieder Brauereimuseums macht es möglich, den Rundgang durch die 170 Quadratmeter große Ausstellung auch ohne Begleitung durchzuführen.

Weitere Informationen unter:

www.brauereigasthof-autenried.de/index.php?content=48


Heimatmuseum Burgau

Im Jahr 1908 von Schulrat Norbert Schuster gegründet, war das Heimatmuseum zunächst in zwei kleineren Räumen des Schlosses untergebracht. Nach einigen Umbauten und einer grundlegenden Neugestaltung verfügt das Heimatmuseum heute über eine Ausstellungsfläche von über 500 Quadratmetern. Die vielfältige Sammlung umfasst Themenbereiche wie Stadtgeschichte, bürgerliche und bäuerliche Wohnkultur, altes Burgauer Handwerk, Zunftwesen, Kunstschmiedearbeiten, Turmuhren, Flachsverarbeitung, Handweberei und vieles mehr.

Weitere Informationen unter:

www.burgau.de/Stadtleben/Kultur/Museum+der+Stadt+Burgau/details=4514


Tiermuseum Burgau

Das Tiermuseum Burgau wird vom Präparator Artur Weindl geführt und zeigt eine beachtliche Auswahl an heimischen und europäischen Tieren sowie Exponate aus anderen Erdteilen. In ihrer natürlichen Umgebung können unter anderem Vögel, Insekten und Reptilien bestaunt werden. Über 1.000 ausgeführte Präparationen sind zusätzliche beschrieben und bebildert  und vermitteln so Wissenswertes über Tier- und  Umwelt.

Weitere Informationen unter:

www.tiermuseum-burgau.de


Museum Besenwelten Günzburg

Über 400 meist handgemachte Besen aus ca. 70 Ländern befinden sich in der von Frau Christl Hirner gegründeten und geleiteten Sammlung, die eine der größten der ganzen Welt ist. Durch die große Vielfalt an Materialien sowie die kunstvolle und sehr aufwendige Verarbeitung wird das jahrhundertealte (Kunst-) Handwerk eindrucksvoll dokumentiert. Auf 100 Quadratmetern findet man Ritualbesen aus Mali, einen uralten meterlangen Spinnwebbesen aus Schloss Nymphenburg oder den sagenumwobenen NIMBUS 2000 von Harry Potter.

Weitere Informationen unter:

www.besenwelten.de


Günzburger Heimatmuseum

Im Jahr 1904 wurde das Museum durch den Historischen Verein Günzburg in den Räumen des damaligen Gymnasiums gegründet. Seit 1958 ist das Museum im ehemaligen Piaristenkolleg beheimatet. In über 16 Ausstellungsräumen befinden sich unter anderem Exponate aus vorgeschichtlicher und provinzialrömischer Archäologie, Gemälde und sakrale Plastik ab 1500 sowie eine mineralogisch-paläontologische Sammlung (Wetzler-Sammlung).

Weitere Informationen unter:

host4.guenzburg.de/de-user-Heimatmuseum-index.html


Heimatmuseum Gundremmingen

Verschiedene Stationen zeigen die Ortsgeschichte Gundremmingens. „Vom Dorf zum High-Tech-Standort“ ist dabei das Motto. Themenschwerpunkte sind die römische Besiedlung im Donauried anhand der Funde beim römischen Kastell auf dem „Bürgle“, die Entwicklung und Veränderung der Ortsstruktur und die Auswirkungen des Bauernkrieges von 1525 auf die Gemeinde. Daneben werden die Gründung des ersten deutschen Kernkraftwerks in den 1960er Jahren sowie das dörfliche Vereinsleben vorgestellt.

Weitere Informationen unter:

www.museen-in-bayern.de/dasmuseumsportal/museumssuche/museen/museum/heimatmuseum-gundremmingen.html


Ehemalige Synagoge Ichenhausen


Die ehemalige Synagoge in Ichenhausen wurde 1781 im klassizistischen Stil errichtet und von 1985 bis 1987 saniert und restauriert. Am 4. Dezember 1987 folgte die feierliche Eröffnung als „Haus der Begegnung“. Die Dauerausstellung „Juden auf dem Lande - Beispiel Ichenhausen“ gibt anhand von Fotos einen Überblick über die Geschichte der ehemaligen größten jüdischen Gemeinde auf dem Land im Freistaat Bayern. Im Keller der ehemaligen Synagoge ist außerdem ein Ritualbad (Mikwe) zu besichtigen.

Weitere Informationen unter:

www.ichenhausen.de/index.php


Bayerisches Schulmuseum Ichenhausen

Das Bayerische Schulmuseum Ichenhausen zeigt in 10 Abteilungen die Entwicklung des Schulwesens in einem Zeitraum von mehreren tausend Jahren. Viele Exponate und historische Klassenzimmer (Anfang 20. Jahrhundert) mit originaler Einrichtung veranschaulichen den Unterricht vergangener Tage. In der 2007 eröffneten Abteilung „Jüdische Schule in Bayern - von der Aufklärung bis zur Gegenwart“ werden unter anderem  die Blüte des jüdischen Schulwesens im 19. Jahrhundert sowie die systematische Ausschaltung der jüdischen Schulen im Dritten Reich beschrieben.

Weitere Informationen unter:

www.bayerisches-nationalmuseum.de/index.php?id=76


Mittelschwäbisches Heimatmuseum Krumbach

Das Mittelschwäbische Heimatmuseum Krumbach besteht aus insgesamt vier Gebäuden. Zudem kann über das Freigelände eine verglaste Remise erreicht werden. Schwerpunkt der Dauerausstellung ist die Regionalgeschichte Mittelschwabens. Neben Exponaten der Kleidungsgeschichte können die Entwicklung der Wohnkultur und typischen mittelschwäbische „Bachene Krippen“ besichtigt werden. Ein Saal mit Werken nazarenischer Maler bildet den Abschluss des Rundgangs durch die Gebäude.

Weitere Informationen unter:

www.museum.krumbach.de


Krumbacher Wachsmuseum Schwaben


Das Krumbacher Wachsmuseum Schwaben wird von der MORSA Wachswarenfabrik Sallinger GmbH geführt und zeigt je nach Jahreszeit und Thema über 100 ausgewählte, prächtige Zierkerzen und Wachsbilder. Dabei werden Motive aus dem täglichen und dem religiösen Leben sowie männliche und weibliche Symbolbilder ausgestellt. Auch wird die handwerkliche Seite des Wachsgewerbes wie Techniken, Wander- und Gesellenjahre oder Zunftwesen, dargestellt.

Weitere Informationen unter:

www.morsa.de/index.php


Fliegerhorstmuseum Leipheim


Das Fliegerhorstmuseum Leipheim zeigt mit einer dauerhaften Ausstellung die wechselvolle Geschichte des Militärflugplatzes. Im Gebäude 361, dem ehemalige Munitionsmontage-Schutzbau des Fliegerhorsts, befinden sich neben Bildern, Texten, Akten, Wandschmuck auch Großexponate wie ehemalige Fluggeräte, Militärfahrzeuge, Uniformen, Ausrüstungsgegenstände und Gerätschaften. Ebenso wird in den Ausstellungsräumen an die lange Freundschaft und Verbundenheit zu den amerikanischen Einheiten erinnert, die seit 1945 in Leipheim stationiert waren.

Weitere Informationen unter:

www.fliegerhorstmuseum-leipheim.de


Heimat- und Bauernkriegsmuseum „Blaue Ente“ Leipheim

Der Standort des Heimat- und Bauernkriegsmuseums ist das ehemalige Gasthaus „Blaue Ente“ am Stadtberg. Die Ausstellung umfasst eine heimat- und stadtgeschichtliche Sammlung mit den Schwerpunkten Hausbrauerei, Torfstich, Handwerk, Weberei, bürgerliche Einrichtung und evangelisch-schwäbische Trachten. Besonderes Augenmerk richtet sich auf die Darstellung des Bauernkriegs mit einem Diorama, bestehend aus 600 Zinnfiguren, Waffen und Münzen aus jener Zeit. Zudem kann ein Grab mit Totenschädeln von zwei im Jahr 1525 gefallenen Bauern in Augenschein genommen werden.

Weitere Informationen unter:

www.leipheim.de/index.php?selected_page_id=1622


Christophs Friseur-Museum Leipheim

Das kleine, privat geführte Museum wurde vom Friseurmeister Eugen Christoph im Jahr 1999 neben seinem Salon eröffnet. Es zeigt die Geschichte der Bader, Barbiere, Perückenmacher und Friseure. Über 1000 skurrile Werkzeuge und Einrichtungsgegenstände erzählen die Geschichte des Friseurhandwerks vom späten Mittelalter bis in die Neuzeit. Unter den Exponaten befinden sich Röhrenhauben, Wickler und der erste elektrische Rasierapparat der Welt.

Weitere Informationen unter:

www.friseur-museum.de


Hammerschmiede und Stockerhof Naichen

Die Hammerschmiede zeigt die Arbeitswelt von Serafin Stocker (1900-1982), wie sie um 1975 ausgesehen hat.  Neben Schmiederaum mit Esse, Amboss und Krafthammer sowie Turbinenraum mit Schleife können auch Werkstattraum und Lager besichtigt werden. Wie früher die Wasserkraft in der Hammerschmiede genutzt wurde, stellt eine Ausstellung im neuen Turbinenhaus dar. Der Stockerhof, das ursprüngliche Wohnhaus der Schmiede, wird heute für Sonderausstellungen und für Veranstaltungen genutzt.

Weitere Informationen unter:

www.hammerschmiede-naichen.de/index.php?id=1


Kreisheimatstube Stoffenried

Die Kreisheimatstube Stoffenried wurde 1984 eröffnet und umfasste damals lediglich zwei Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert: die Sölde aus Oberwiesenbach und das ehemalige „Pfründhäusel“ aus Hohenraunau. Nachdem beide Häuser nicht erhalten werden konnten, folgte die Versetzung nach Stoffenried. So ist am idyllischen Dorfweiher ein lebendiges Zeugnis der alten Lebens-, Wohn- und Arbeitsgewohnheiten entstanden. Beispielsweise kann in der der kleinen Stube des „Pfründhäusel“ die Herstellung von Seegrasschuhen bestaunt werden.

Weitere Informationen unter:

www.landkreis-guenzburg.de/uploads/tx_z7lkce/10_-_Kreisheimatstube.pdf


Heimatmuseum im Tuchmacherhaus Thannhausen

Der Heimatverein Thannhausen richtete in den Räumen des im Jahre 1805 von Martin Holzhauser erbauten Tuchmacherhauses das Stadtmuseum mit originalen Ausstellungsobjekten aus  einer typischen Wohn- und Handwerkerstube des 19. bzw. frühen 20. Jahrhunderts ein. Eine Besonderheit ist das Christoph-von-Schmid-Zimmer, in dem viele Werke des Jugendschriftstellers und Domkapitulars Christoph von Schmid sowie einige Originalbriefe aufbewahrt sind.

Weitere Informationen unter:

www.tuchmacherhaus.de


Klostermuseum mit Bibliothek Ursberg

Im Jahr 1984 wurde das Museum der St. Josefskongregation eröffnet. Das Museum zeigt die Geschichte des  ehemaligen Prämonstratenser-Klosters Ursberg sowie Arbeiten von Schwestern der St. Josefskongregation und Holzplastiken des fränkischen Meisters Ferdinand Dietz. Die Bibliothek im Stil des Klassizismus ließ Abt Aloys Högg im Jahre 1796 von einem unbekannten Meister einrichten. In der Nähe des Museums befindet sich die ehemalige Klosterkirche mit der wertvollen romanischen Kreuzigungsgruppe und einer bekannten Holzhey-Orgel.

Weitere Informationen unter:

www.st-josefskongregation-ursberg.de/index.php/einrichtungen/klostermuseum


Webereimuseum Ziemetshausen

2002 wurde die stillgelegte Weberei samt Grundstück dem Heimatverein Ziemetshausen von der Familie Stegmann übertragen. In der Folge konnte das Gebäude als Museum für die Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Zu sehen ist der Betrieb fast wie ihn der letzte Fabrikant Georg Stegmann verlassen hat: Mit Ölkanne, Riemenpech, Werkzeugen und Garnrollen für das Grundmuster am Schärgatter. Weiterhin können das Umspulen der Garne für die Weberschiffchen, das Weben auf den mechanischen Webstühlen sowie Stoffe und Stoffmusterbücher besichtigt werden.

Weitere Informationen unter:

www.webereimuseum-ziemetshausen.de

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