Daheim in Würde alt werden

04.01.2019

Der Landkreis Günzburg ist schwabenweiter Spitzenreiter was die Unterstützung von pflegenden Angehörigen angeht. Das Pflegen der Angehörigen ist eine große familiäre Aufgabe, die in der Gesellschaft noch mehr Anerkennung finden muss! Mit dem Landespflegegeld unterstützt die CSU Pflegebedürftige und deren Angehörige mit zusätzlich 1.000 Euro pro Jahr.

 

 

Kurzzeitpflege- besondere Bedeutung für pflegende Angehörige

Es kann Situationen geben, in denen der Pflegebedürftige vorübergehend nicht zuhause versorgt werden kann. Denn viele pflegebedürftige werden von ebenfalls älteren Partnern gepflegt. Zur Bewältigung von Krisensituationen bei der häuslichen Pflege oder übergangsweise im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt gibt es die Möglichkeit der Kurzzeitpflege. Viele Pflegebedürftige sind nur für eine begrenzte Zeit auf vollstationäre Pflege angewiesen.

Bayern ist mit sehr modernen Gesetzen zur Kurzzeitpflege (2016 und 2017) deutschlandweit führend, was die Organisation und Bereitstellung von Kurzzeitpflegeplätzen betrifft. 

Schwabenweit ist der Landkreis Günzburg Spitzenreiter: Der Landkreis Günzburg ist 18 Kurzzeitpflegeplätzen gemeinsam mit Augsburg führend, bei wesentlich weniger Einwohner im Vergleich zu Augsburg. 13 dieser Plätze sind „solitär“ also in einer eigens für die Kurzzeitpflege eingerichteten Abteilung untergebracht. Mit weiteren 10 „noch nicht verhandelten“ Kurzzeitpflegeplätzen weißt der Landkreis Günzburg eine sehr gute Ausstattung an KZB auf. 


 Maßnahmen der CSU-Fraktion zur Verbesserung der Pflege

  • Bayern führt ein Landespflegegeld ein: Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 erhalten 1.000 Euro im Jahr.
  • Es sollen 500 zusätzliche Kurzzeitpflegeplätze und 1.000 Pflegeplätze zusätzlich zum Bund geschaffen werden. 60 Millionen Euro pro Jahr stellen wir dafür bereit.
  • Gute Pflege darf kosten! Deshalb müssen Pflegekräfte angemessen entlohnt werden.
  • Wir wollen eine bessere palliativmedizinische Versorgung auch in den Pflegeheimen.
  • Wir wollen die Bürokratie in den Heimen auf das Notwendige begrenzen – letztlich kommt es auf die Ergebnisqualität der Pflege an, nicht auf die Dokumentation.
  • Wir fordern eine Kampagne, die sich speziell an Berufsrückkehrer und Quereinsteiger wendet.

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