Schutz vor Überflutung: der Landkreis Günzburg 10 Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser

21.06.2012

Vor zehn Jahren überflutete ein Hochwasser, wie es statistisch nur alle 400 Jahre vorkommt, die Region Mittelschwaben. Schäden in Millionenhöhe waren die Folge.

Seitdem ist viel passiert im Stimmkreis des Abgeordneten Alfred Sauter. Über 6 Millionen Euro wurden bereits in Hochwasserschutzvorhaben investiert. Im Mindeltal werden baldmöglich umfangreiche Maßnahmen ergriffen.
 
Am 7. Juni 2002 richtet ein Hochwasser bisher unbekannten Ausmaßes schwere Schäden in der Region an. Stark in Mitleidenschaft gezogen wird unter anderem die Anton-Höfer Grundschule in Thannhausen. Rund 1000 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Kurz darauf wird Mittelschwaben von einem weiteren Hochwasser, einem Hagelunwetter und einem Gewittersturm heimgesucht.
 
Die Politik denkt um und handelt. In Krumbach werden rund 4,5 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert. Unter anderem umgestaltet werden dabei die Wehre im Bereich „Unterer Mühle“ und „Leidescher“. Die Stadt Krumbach übernimmt 32 Prozent der Gesamtkosten. Hohe Zuschüsse vom Bezirk Schwaben, vom Freistaat Bayern, vom Bund und von der EU tragen zur Finanzierung bei.
 
In Neuburg werden Hochwasserschutzmaßnahmen, die Kosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro verursachen, durchgeführt. Auch diese werden durch Zuschüsse des Bezirks Schwabens und der EU unterstützt. Rund eine halbe Millionen Euro verursacht der Bau der Hochwasserrückhaltung in Thannhausen. In Ichenhausen werden rund 100.000 Euro und in Waltenhausen um die 900.000 Euro investiert.
 
Umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen werden im Mindeltal in Angriff genommen. Für den Bereich Balzhausen, Bayersried und Ursberg liegt bereits der Planfeststellungsbeschluss vor. Auch in Burtenbach, Burgau und Ziemetshausen werden Hochwasserschutzvorhaben vorbereitet. Nicht zuletzt durch das Engagement von MdL Alfred Sauter wird der Landkreis Günzburg mehr und mehr zu einer hochwassersicheren Region ausgebaut.

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