Der Ausbau des Ladesäulennetzes für E-Autos in Günzburg wird weiter vorangetrieben

18.02.2019

Günzburg verfügt nun über 27 Lademöglichkeiten für Elektro-Autos im Stadtgebiet und baut die bestehende Infrastruktur für nachhaltige Mobilität kontinuierlich aus. Hiervon profitieren in erster Linie die Günzburger Bürgerinnen und Bürger sowie die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, die sich in immer größerer Zahl in Günzburg aufhalten.

Durch die erfolgreiche Kooperation der Stadtverwaltung und Stadtwerke Günzburg mit der LEW AG konnte am 11. Februar 2019 eine weitere E-Ladesäule in Bahnhofsnähe in Günzburg in Betrieb genommen werden. Die Zusammenarbeit mit der LEW AG umfasst einen auf sechs Jahre angelegten Mietvertrag mit dem Energieversorger. Darin enthalten sind sowohl der Netzanschluss als auch die Installation und Wartung der E-Ladesäulen. Darüber hinaus wird der Bau der Ladestationen durch das „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt. Hierbei werden Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden, gefördert.

„Innovative Antriebstechnologien inklusive alternativer Brennstoffe sind ein wichtiger Baustein für eine klimafreundliche und damit zukunftsfähige Mobilität“, sagte der Landtagsabgeordnete Alfred Sauter anlässlich der Inbetriebnahme. Er spricht sich für einen weiteren Ausbau der für die E-Mobilität benötigten Infrastruktur aus. „Unsere Bürger werden sich erst dann für Elektroautos entscheiden, wenn die erforderliche Infrastruktur vorhanden ist. Mit dem Ausbau des Ladesäulennetzes stellt Günzburg die hierfür die Weichen.“

Die neue Ladestation am Bahnhof wird noch durch eine Schnellladesäule (DC-Ladestation) ergänzt. Damit können Elektrofahrzeuge in kürzester Zeit geladen werden. Maximal eine halbe Stunde dauert das Aufladen der Akkus dort, weshalb der Standort der Schnellladestation in unmittelbarer Nähe zur Bundestraße 16 auch für Durchreisende optimal gewählt ist. „Bei der Standortwahl der neuen E-Ladesäulen haben wir einerseits berücksichtigt, wo nur geringe Tiefbaueingriffe nötig sind und wo der Stromleitungsverlauf bereits passt. Andererseits sollten die Standorte in der ersten Ausbaustufe räumlich nah aneinander liegen“, führt der Günzburger Ordnungsamtsleiter Georg Weishaupt aus. Falls also ein Ladepunkt belegt sein sollte, liegt, bedingt durch die durchdachte Standortwahl, ist der nächste nicht weit entfernt. 

„Wir bewegen Günzburg“ haben sich die Stadt und die SWG als ambitioniertes Ziel gesetzt. „Die Mobilität der Zukunft ist vielschichtig und darauf müssen wir uns einstellen. Wir können auch in diesem Bereich nachhaltige Stadtentwicklung gestalten“, führt Oberbürgermeister Gerhard Jauernig weiter aus. Neben der Förderung der Elektromobilität sind auch die Verbesserung des ÖPNV sowie der Ausbau der Radwege weiterhin im Fokus der zukünftigen Stadtentwicklung.

Mit der schnellen Umsetzung des Ladeinfrastrukturkonzeptes nimmt Günzburg in Nordschwaben schon jetzt eine Vorreiterrolle ein, vor allem im Hinblick auf die Ladesäulendichte in mittelgroßen Städten ist Günzburg mit seinen 27 Ladepunkten sehr gut aufgestellt.

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