Erfolgreiche Förderung für Heimatprojekte wird ausgebaut - Bis zu 300.000 Euro für Heimatprojekte mit Schwerpunkt Digitalisierung

27.01.2021

Heimat bedeutet in Bayern seit jeher die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne, Laptop  und Lederhose. Unsere Heimat erleben wir nicht nur vor Ort, sondern auch digital, gerade in der aktuellen Zeit. Jetzt, aber auch nach der Corona-Pandemie wird die Digitalisierung viele Lebensbereiche und unser Verständnis und Erleben von Heimat stark beeinflussen. Um diese Entwicklung zu unterstützen, fördert der Freistaat künftig innovative fachübergreifende Heimatprojekte mit Schwerpunkt Digitalisierung und Stärkung der regionalen Identität gemeinsam. Dies teilt der heimische CSU-Landtagsabgeordnete Alfred Sauter mit.

Die überarbeitete Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie richtet sich an Bezirke, Landkreise, kreisfreie Städte, Vereine und Stiftungen, die ein digitales Heimatprojekt in Bayern verwirklichen wollen. Für die Umsetzung der Projekte werden über einen Zeitraum von maximal drei Jahren bis zu 300.000 Euro pro Zuwendungsempfänger zur Verfügung gestellt. Der Fördersatz beträgt je nach Größe des zugrundeliegenden Projektgebiets sowie seiner Lage im ländlichen Raum oder in Raum mit besonderem Handlungsbedarf zwischen 50 und 90 Prozent.

Das Bayerische Finanz- und Heimatministerium unterstützt bereits seit 2019 sowohl Heimatprojekte mit Schwerpunkt Digitalisierung als auch Projekte zur Stärkung regionaler Identität mit großem Erfolg. In einer Fortentwicklung der bisherigen Heimat-Digital-Förderrichtlinie (HDFöR) werden beide Förderungen ab Januar 2021 zur Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie (HDRFöR) zusammengeführt. „Ich freue mich besonders, dass der Freistaat die erfolgreichen Projektförderungen in diesem  Bereich nicht nur fortführt, sondern mit der Zusammenlegung auch noch mehr Synergien in der Regionalentwicklung vor Ort ermöglicht“, sagt Sauter.

Die Förderung hat zum Ziel gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern zu sichern sowie digitale Teilhabe und digitale Chancengleichheit in allen Regionen Bayerns zu ermöglichen. Zudem soll die interkommunale Kooperation gefördert und die Attraktivität des ländlichen Raums gestärkt werden. Voraussetzungen für die Förderung sind ein entsprechendes Konzept, das mit dem  Heimatministerium sowie der Regierung von Schwaben abzustimmen ist und die Sicherstellung der Gesamtfinanzierung.

„Der digitale Strukturwandel bietet große Chancen für Bürgerinnen und Bürger sowie Politik, Verwaltungen und Wirtschaft, die eigene Heimat zu gestalten und zu erleben. Gerade in dieser Zeit sind Ausbau und Förderung der Themen „regionale Identität“ und „Heimat Digital“ besonders relevante Anliegen, denen wir mit dieser Förderrichtlinie Rechnung tragen“, so Sauter.

Weitere Informationen zu den Fördermodalitäten der Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie (HDRFöR) finden sich unter: www.regionen.bayern.de